Hi, ich bin Verena. Jahrgang 81, verheiratet, Mutter von zwei Söhnen, Bankkauffrau und Schlafcoach für Babys & Kleinkinder.

 

Bank und Schlafcoach? Warum? Ganz einfach, weil ich leider aus eigener Erfahrung kennenlernen musste, wie belastend Schlafprobleme beim eigenen Kind sein können.

Ich kenne die Müdigkeit, die Verzweiflung, die Ratlosigkeit. Ich weiß, wie hilflos man sein kann, wenn das Kind jede Nacht alle 2-3 Std. wach wird und etwas Trinken oder den Schnuller möchte. Ich weiß, wie nervenaufreibend es sein kann, wenn das Kind den Abend schon wieder das 5. Mal im Wohnzimmer steht und man es immer wieder ins Bett bringen muss.

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man bereits seit über einer Stunde im Bett des Kleinen liegt und der einfach nicht einschlafen will und man sich dann nicht traut aufzustehen, weil er innerhalb von Sekunden wieder hochschreckt. Ich weiß, wie genervt man wird, wenn das einschlafen länger dauert als der eigentliche Mittagsschlaf.

 

Foto: Julia Kremer Fotografie, Emden

www.kremer-fotografie.de

Eltern OHNE Schlafproblem-Kinder schütteln oft nur mit dem Kopf. „ Ja…dann sei doch einfach mal konsequent“. „Bleib doch mal vor der Tür sitzen und lege ihn jedes Mal wieder ins Bett, wenn er rauskommt!“  „Lass ihn doch mal schreien!“  „Der testet euch!“ „Der hat euch aber ganz schön in der Hand!“ „Du verwöhnst ihn zu doll!“ … diese Aussagen könnte ich endlos weiterführen. Und die werden auch alle Eltern mit Schlafproblemen kennen. Als wenn ich nicht alles probiert hätte. Ich war bei einem Osteopaten, bei verschiedenen Heilpraktikern, natürlich beim Kinderarzt, ich habe sein Zimmer gefühlt 10 Mal umgestellt( es hätte ja doch irgendwo eine Wasserader sein können).

Und ich habe gelesen, sehr viel gelesen. Einiges klang auf den ersten Blick ganz toll. Aber die Umsetzung war grausam. Ich weiß gar nicht, wer mehr geweint hat, mein Sohn oder ich.  Es gab immer mal gute Phasen zwischendurch, da war ein paar Wochen lang alles etwas entspannter. Aber von Dauer war leider nichts…

 

Und dann hat sich das zweite Kind angemeldet. Oh jee, bitte nicht noch so eine Schlaf-Katastrophe. Wie soll das nur werden? In einem Gespräch mit meiner Hebamme über dieses Thema fiel das Wort „Schlafcoach“. Da wurde ich hellhörig. Ich hatte noch nie davon gehört und googelte und überlegte und meldete mich zu der Ausbildung bei Bianca Niermann an.

Zwischenzeitlich kam unser jüngster Sohn zur Welt. Und was soll ich sagen? Er schläft gerne! Klar, ich habe schon einiges anders gemacht. Aber er hat bereits als Säugling gerne und viel geschlafen. Das kannte ich so gar nicht. Es war herrlich!!!

In der Ausbildung zum Schlafcoach wurde mir dann zu dem Schlafverhalten unseres Großen einiges klar und ich konnte Lösungen finden. Endlich! Unglaublich, wie entspannt auf einmal alles sein kann. Und schade, dass ich vorher nichts über das Schlafcoaching wusste. Denn dann hätten wir uns viel Ärger und viele Tränen ersparen können…

Bereits nach meinen ersten Coachings wurde mir so richtig  bewusst, dass es bei den Gesprächen auch ganz viel um das Thema "Erziehung" geht. Die Eltern wollen ihre Kinder gerne ohne Geschrei und mit viel Liebe ins Bett bringen. Aber über Tag sind sie oft ratlos. Warum kommt es bei den Kindern so oft zu Wutanfällen? Warum macht das Kind nie was die Eltern wollen? Dazu viele alte Glaubenssätze: mein Kind will mich ärgern, es testet mich, es will seine Grenzen testen.

Auch ich habe an diese Sätze geglaubt, habe mich aber immer mehr mit dem Thema bedürfnisorientierte Erziehung beschäftigt. Denn, wenn es beim Schlafen so gut funktioniert, muss es doch auch im Alltag funktionieren! Ich bin dann immer wieder auf Katia Saalfrank gestoßen. Sie vermittelt genau diese Themen. Ein  Familienleben ohne Strafen, in dem die Beziehung zum Kind im Vordergrund steht. Ich habe Vorträge besucht und Bücher gelesen. 

Und da ich es immer ganz genau wissen möchte, habe ich mich zur Ausbildung zur Kursleiterin für KInderBesserVerstehen- Kurse angemeldet. 

Wir machen zu Hause schon sehr viel anders. Und ich muss sagen: es funktioniert! Ich bin so froh über diesen Weg, ein Weg der noch lange nicht zu Ende ist. Aber wir lernen und freuen uns täglich über weniger Streit und über freundlicheres Miteinander. Ich verstehe meine Kinder so viel besser und das macht es wesentlich leichter.  Und genau diese Freude und diese Wissen möchte ich jetzt in den KinderBesserVerstehen - Kursen weitergeben. 

Ruf mich an, wenn du Fragen hast. Ich freue mich auf dich!